Süddeutsche Aktienbank AG | Kronenstraße 30 | 70174 Stuttgart
Kapitalmarkt aus einer Hand
Die Süddeutsche Aktienbank AG verbindet als Intermediär Investoren und am Kapitalmarkt gelistete Unternehmen. Für Sie als Investor bieten wir eine breite Palette an Leistungen rund um die Aktie. Angefangen vom Handel von Kommissionsorders, über Umplatzierungen von Aktienpaketen bis hin zu Marktinformationen und ausgearbeiteten Investmentideen, finden Sie bei uns eine professionelle Verbindung an den Kapitalmarkt.
Als Partner Ihres Unternehmens begleiten wir Sie mit unserem erfahrenen Team von Investmentbankern am Kapitalmarkt und bieten Ihnen individuelle Lösungen. Wir beraten Sie bei Kapitalmarkttransaktionen, rücken Ihr Unternehmen auf Roadshows in den Focus institutioneller Anleger unterstützen Sie bei Ihrer Hauptversammlung und betreuen Ihr Wertpapier beim täglichen Handel.
Im November 2005 unter dem Namen SAB Projekt-AG gegründet firmierte die Bank nach erhaltener BaFin-Zulassung im Juli 2006 in die Süddeutsche Aktienbank AG um. Zum Gründungsteam der jungen Bank für den Mittelstand gehören erfahrene Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung im Berich des Kapitalmarktgeschäfts. Mit dem ersten erfolgreich durchgeführten IPO im September 2006 gelang es der Bank einen ersten Meilenstein zu setzen. Im folgenden Jahr wurden die Bereiche Wertpapierdienstleistungen und Corporate Finance weiter ausgebaut und mit zahlreichen Transaktionen erfolgreich etabliert. Im zweiten Halbjahr 2010 wurde mit dem Geschäftsbereich Hauptversammlungs-Services das Angebotsspektrum der Süddeutschen Aktienbank AG nochmals erweitert.
Inhalt:
1. Risikomanagement
1.1 Unternehmens- und Risikostrategie
1.2 Risikosteuerung
1.3 Risikotragfähigkeit
1.3 Risikoabsicherung
1.5 Risikoberichterstattung
1.6 Revision und Compliance
2. Risikoarten
2.1 Adressenausfallrisiken
2.2 Marktpreisrisiken
2.3 Liquiditätsrisiken
2.4 Operationelle Risiken
2.5 Konzentrationsrisiken
3. Quantitative Betrachtung
3.1 Tochtergesellschaften
3.2 Kennzahlen (per 31.12.2011)
3.3 Derivative Adressenausfallrisikopositionen und Aufrechnungspositionen
3.4 Adressenausfallrisiken (quantitativ)
1. Risikomanagement
Unternehmens- und Risikostrategie
Die Ausgestaltung des Risikomanagementsystems ist bestimmt durch unsere festgelegte Unternehmens- und Risikostrategie. Für die Ausarbeitung dieser Strategien ist der Vorstand verantwortlich. Die Unternehmensziele unserer Bank und unsere geplanten Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolges sind in der vom Vorstand festgelegten Unternehmensstrategie beschrieben. Darin ist das gemeinsame Grundverständnis des Vorstandes zu den wesentlichen Fragen der Geschäftspolitik dokumentiert. Der Vorstand hat eine mit der Geschäftsstrategie konsistente Risikostrategie ausgearbeitet, die insbesondere die Ziele der Risikosteuerung der wesentlichen Geschäftsaktivitäten erfasst.
1.2 Risikosteuerung
Wesentliche Aufgabe der Risikosteuerung ist ein zielkonforme und systematische Risikohandhabung. Die Risikosteuerung stellt sich als Gesamtheit der Maßnahmen dar, die darauf abzielen, Risiken im Rahmen der vom Vorstand vorgegebenen Limite einzugehen, zu verringern, zu begrenzen oder zu vermeiden. Entsprechend den Anforderungen erfolgt die Messung und Überwachung der Risikopositionen sowie die Analyse der mit ihnen verbundenen Verlustpotentiale. Ein der Betriebsgröße angemessenes Ablaufsystem, das insbesondere das Prinzip der Funktionstrennung beachtet, ist bei der Süddeutschen Aktienbank AG (nachfolgend auch "SAB" genannt) implementiert.
1.3 Risikotragfähigkeit
Planung und Steuerung der Risiken erfolgen auf der Basis der Risikotragfähigkeit der Bank. Das eingerichtete Risikotragfähigkeitskonzept stellt auf die beim Institut vorhandenen Eigenmittel nach der Solvolitätsverordnung ab. Im Rahmen dieses Konzeptes wird das Risikodeckungspotential den wesentlichen Risiken gegenübergestellt. Dabei wird berücksichtigt, wie sich beabsichtigte Veränderungen der eigenen Geschäftstätigkeit oder strategischen Ziele sowie die Veränderungen des wirtschaftlichen Umfeldes auf die zukünftige Risikotragfähigkeit auswirken.
Um die Angemessenheit des aus dem vorhandenen Risikodeckungspotentials und den geschäftspolitischen Zielen abgeleiteten Gesamtbank-Risikolimits auch während eines Geschäftsjahres laufend sicherstellen zu können, wird die Höhe des Risikodeckungspotentials unterjährig durch das Risikocontrolling überprüft.
1.4. Risikoabsicherung
Auf der Grundlage der vorhandenen Geschäfts- und Risikostrategie bestimmt der Vorstand, welche nicht strategiekonformen Risiken beispielsweise durch den Abschluss von Verträgen oder durch das Schließen offener Positionen auf andere Marktteilnehmer übertragen werden. Dadurch werden bestimmte Risiken abgesichert oder in ihren Auswirkungen gemindert. Das Risikocontrolling stellt die Überwachung der laufenden Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen sicher.
1.5 Risikoberichterstattung
Zum Zwecke der Risikoberichterstattung sind feste Kommunikationswege und Informationsempfänger bestimmt. Die für die Risikosteuerung relevanten Daten werden vom Risikocontrolling zu einem internen Berichtswesen aufbereitet und verdichtet. Die Informationsweitergabe erfolgt dabei entweder im Rahmen einer regelmäßigen Risikoberichterstattung oder in Form einer ad hoc-Berichterstattung.
1.6 Revision und Compliance
Jährliche Prüfungen durch die Wirtschaftsprüfer erfolgen risikoorientiert. Die Beurteilung der Risikolage, die Ordnungsmäßigkeit, die Bearbeitung sowie die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sind besondere Prüfungskriterien. Zusätzlich hat die SAB eine interne Revision eingerichtet, die jährlich Prüfungshandlungen vornimmt. Die Aufgaben der internen Revision werden ebenfalls von einer externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wahrgenommen.
Die Süddeutsche Aktienbank AG hat Funktionen des Compliance-, des Geldwäsche- und des Datenschutzbeauftragten entsprechend der Größe des Unternehmens der Geschäftsführung zugeordnet. Die SAB steht in keiner Gruppenhierarchie und ist in keinem Konsolidierungskreis einbezogen. Verbriefungen liegen nicht vor.
2. Risikoarten
Die Süddeutsche Aktienbank hat folgende wesentlichen Risikoarten identifiziert:
Adressausfallrisiken
Marktpreisrisiken
Liquiditätsrisiken
Operationelle Risiken
Die mit wesentlichen Risiken verbundenen Risikokonzentrationen werden ebenfalls berücksichtigt. Andere Risikoarten werden als unwesentlich eingestuft.
2.1 Adressenausfallrisiken
Für Börsengeschäfte mit börsenzugelassenen Handelspartnern spielen Adressausfallrisiken nur eine untergeordnete Rolle. Als Wertpapierhandelsbank vergibt die Süddeutsche Aktienbank AG keine Kredite im klassischen Sinn. Kreditrisikominderungstechniken finden keine Anwendung. Die SAB unterhält keine Geschäftsverbindungen zu Privatkunden. Adressenausfallrisiken bestehen insbesondere im Kommissionsgeschäft. Die Süddeutsche Aktienbank AG betreut hier ausschließlich professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien, die nur nach Prüfung der Bonität und Rücksprache mit dem zuständigen Vorstand als Kontrahenten zugelassen werden.
2.2 Marktpreisrisiken
Im Falle der Süddeutschen Aktienbank AG stellt das Preisänderungsrisiko eine Kombination aus allgemeinen Marktrisiken und branchenspezifischen Beteiligungsrisiken sowie unternehmensspezifischen Beteiligungsrisiken dar. Diese werden nachfolgend beschrieben.
Allgemeine Marktrisiken
Das Marktrisiko resultiert aus der Unsicherheit von Marktpreisen und Marktkursen, den zwischen ihnen bestehenden Korrelationen und ihren Volatilitäten. Die Marktentwicklung kann von verschiedenen Faktoren abhängen, beispielsweise von geografischen, politischen, steuerlichen, finanzwirtschaftlichen oder branchenbezogenen Rahmenbedingungen oder auch der Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise. Die daraus resultierenden Schwankungen an den Kapitalmärkten wirken sich in der Regel auf die Bewertung der börsennotierten Beteiligungsunternehmen und letztlich auf die Vermögens- und Ertragslage der SAB aus. Bei nicht börsennotierten Beteiligungen besteht dieser Einfluss indirekt aufgrund einer gegebenenfalls erforderlichen Anpassung der Bewertungsparameter. Dieses allgemeine Marktrisiko kann auch durch Diversifikation des Portfolios nur bedingt reduziert werden, da diesem alle Wertpapiere gleichermaßen ausgesetzt sind. Das Risiko für die Süddeutsche Aktienbank AG besteht insbesondere darin, dass Marktentwicklungen nicht ausreichend bei Anlageentscheidungen berücksichtigt werden und zum falschen Zeitpunkt Wertpapierkäufe oder -verkäufe getätigt werden oder Wertpapiere in ungünstigen Marktphasen gehalten werden.
Zur Begrenzung von allgemeinen Marktrisiken werden Handelsbuch und Anlagebuch der Süddeutsche Aktienbank AG laufend überwacht und in Höhe und Zusammensetzung im Hinblick auf das bestehende und erwartete Marktumfeld überprüft. Durch den Einsatz von Informationssystemen in Verbindung mit einer bestehenden XETRA -Anbindung kann die Gesellschaft bei liquiden Titeln kurzfristig auf relevante Informationen reagieren und falls erforderlich umgehend Anpassungen des Portfolios und der Liquidität vornehmen.
Branchenspezifische Beteiligungsrisiken
Neben den allgemeinen Marktrisiken bestehen Risiken, die sich auf einzelne Unternehmens-branchen beziehen. Diese können beispielsweise als Folge einer Änderung wirtschaftlicher, rechtlicher, technologischer oder wettbewerbsspezifischer Rahmenbedingungen entstehen.
Der Vorstand der Süddeutsche Aktienbank AG ist bestrebt, das branchenspezifische Anlagerisiko durch eine angemessene Diversifikation des Aktienportfolios zu begrenzen. Die Süddeutsche Aktienbank AG investiert branchenübergreifend. Die Wertanteile der Einzel-positionen und deren absolute Höhe werden laufend überwacht.
Unternehmensspezifische Beteiligungsrisiken
Unternehmensspezifische Beteiligungsrisiken bezeichnen das Risiko einer rückläufigen Kursentwicklung bei Beteiligungsunternehmen aufgrund von Faktoren, die diese unmittelbar oder mittelbar betreffen. Ursachen können beispielsweise die wirtschaftliche Situation des Unternehmens, personelle Veränderungen, M&A-Aktivitäten, neue Konkurrenzprodukte oder fehlerhafte Managemententscheidungen darstellen. Aufgrund der oftmals geringen Unternehmensgröße handelt es sich bei den Beteiligungsunternehmen meist um spezialisierte Gesellschaften, für die in besonderem Maße Risiken durch Abhängigkeit von Großkunden oder mangelnde Produktdiversifikation bestehen können. Dadurch können Wertminderungen bei eingegangenen Beteiligungen bis hin zu deren Totalverlust eintreten.
Die Süddeutsche Aktienbank AG begegnet dem unternehmensspezifischen Risiko durch intensive Vorabprüfung potentieller Beteiligungen, gegebenenfalls auch durch Hinzuziehung externer Prüfer, und erhält so ein umfassendes Bild über die gegenwärtige Verfassung des Unternehmens, dessen Chance-Risiko-Profil sowie bestehende Stärken und Schwächen.
2.3 Liquiditätsrisiken
Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, das wir eventuell nicht oder nur zu überhöhten Kosten in der Lage sind, unsere Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit zu erfüllen. Liquiditätsrisiken können insbesondere aufgrund geringer Marktgängigkeit der gehaltenen Beteiligungen bestehen. Dabei könnte die Erhöhung der liquiden Mittel durch eine Veräußerung aufgrund der geringen Aufnahmefähigkeit des Marktes kurzfristig nicht oder nur zu deutlich geringeren Marktpreisen möglich sein. Des Weiteren kann eine Verschlechterung der Einschätzung der kreditgebenden Banken zu einer Verteuerung des benötigten Fremdkapitals führen. Dies kann in Extremfällen zur Zahlungsunfähigkeit führen, falls die Liquiditätsgenerierung nicht im Umfang der bestehenden laufenden Zahlungsverpflichtungen möglich ist.
Um Liquiditätsrisiken zu begrenzen, ist die Süddeutsche Aktienbank AG bestrebt, verstärkt Beteiligungen einzugehen, die eine ausreichende Marktgängigkeit aufweisen, so dass zum Erwerbszeitpunkt eine Rückführung der Beteiligung innerhalb einer angemessenen Frist möglich erscheint. Davon ausgenommen sind strategische Beteiligungen, deren kurzfristige Veräußerbarkeit von untergeordneter Bedeutung ist sowie Beteiligungen in Turnaround-Situationen, denen generell ein längerer Anlagehorizont zugrunde liegt. Die bestehende Liquidität wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls durch zusätzliche Veräußerung von Wertpapieren sichergestellt. Hinsichtlich bestandsgefährdender Risiken in Bezug auf die Zahlungsfähigkeit ist festzustellen, dass die Gesellschaft zum Bilanzstichtag über ein ausreichendes Vermögen und ausreichende liquide Mittel oder liquidierbare Wertpapiere verfügt, um alle bestehenden Vertragsverpflichtungen erfüllen zu können.
Für einen zusätzlichen kurzfristigen Liquiditätsbedarf stehen Überziehungszusagen zur Verfügung. Hierfür sind Wertpapiere verpfändet.
2.4 Operationelle Risiken
Operationelle Risiken umfassen Risiken, die die sachgerechte und ordnungsgemäße Abwicklung der Geschäftsvorfälle beeinträchtigen. Operationelle Risiken bestehen bei der Süddeutsche Aktienbank AG insbesondere bei der Aufgabe und Abwicklung von Wert-papiergeschäften. Hierbei werden die Daten sämtlicher Kauf- und Verkaufsorder erfasst und deren Ausführung und Abrechnung auf ihre Richtigkeit überprüft. Bei Abweichungen werden umgehend entsprechende Korrekturen veranlasst. Die Geschäftsabwicklung erfolgt über standardisierte Einrichtungen der Börse und des Dienstleistungsbereichs der CACEIS Bank, München.
2.5 Konzentrationsrisiken
Risikokonzentrationen sind keine isolierten Risikoarten, sondern sie sind im Wesentlichen in das Management von Markt-, operationelle und Liquiditätsrisiken integriert. Risikokonzentrationen beschreiben das Verlustpotenzial der Bank aus der unausgewogenen Verteilung von Abhängigkeiten von spezifischen Risikotreibern. Risikokonzentrationen können innerhalb von oder über Kunden, Beteiligungen und Produkte hinweg auftreten und beeinflussen die vorgenannten Risiken. Risikokonzentrationen werden aktiv gesteuert, zum Beispiel durch das Eingehen von ausgleichenden oder risikobegrenzenden Transaktionen.
3. Quantitative Betrachtung
3.1. Tochtergesellschaften
Die Süddeutsche Aktienbank AG hat keine Tochtergesellschaften.
3.2. Kennzahlen (per 31.12.2011) (Angaben in TEUR)
Eigenkapital:
Gezeichnetes Kapital: 4.035
Kapitalrücklage: 4.390
Verlustvortrag: - 4.446
Jahresfehlbetrag: 926
Kernkapital: 3.053
Bilanzgewinn / -Verlust - 5.372
Fonds für allg. Bankrisiken (340g HGB): 74
Bilanzsumme: 7.922
3.3 Derivate Adressausfallrisikopositionen und Aufrechnungspositionen
Die Süddeutsche Aktienbank AG tätigt keine Geschäfte in derivativen Finanzinstrumenten.
3.4 Adressenausfallrisiken (quantitativ)
Forderungen an Kreditinstitute:
Täglich fällig: 3.632
Forderungen gegenüber Kunden:
Täglich fällig: 140
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere:
Aktien: 3.812
Festverzinsliche Wertpapiere 140
Zum 31.12.2011 hat die SAB Forderungen an Kreditinstituten in Höhe von 3.632 Mio. Euro im Bestand. Darin enthalten ist eine Forderung von ca. 3,5 Mio. Euro. Mit diesem Vorgang steht eine Verbindlichkeit aus einem Treuhandauftrag im Zusammenhang betreffend Kauf bzw. Verkauf von Unternehmensanteilen ebenfalls in Höhe von 3,5 Mio. Euro, die in den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert ist. Die Vermögenslage ist mit einer bilanziellen Eigenkapitalquote von 38,5 % geordnet, wobei die Quote unter Herausrechnung des beschriebenen Vorgangs (der Vorgang wurde nach dem Bilanzstichtag ordnungsgemäß abgewickelt) am 31.12.2011 deutlich höher läge.
Stuttgart im August 2012
Der Vorstand
Beschreibung des Geschäftsmodells
Die Süddeutsche Aktienbank AG (nachfolgend "SAB AG") verbindet als Intermediär Investoren und am Kapitalmarkt gelistete Unternehmen. Für Investoren bietet die SAB AG eine breite Palette an Leistungen rund um die Aktie. Angefangen vom Handel von Kommissionsorders, über Umplatzierungen von Aktienpaketen bis hin zu Marktinformationen und ausgearbeiteten Investmentideen, finden Marktteilnehmer bei uns eine professionelle Verbindung an den Kapitalmarkt. Als Partner begleiten wir Unternehmen mit unserem erfahrenen Team von Investmentbankern am Kapitalmarkt und bieten Ihnen individuelle Lösungen. Wir beraten bei Kapitalmarkttransaktionen, rücken Unternehmen auf Roadshows in den Focus institutioneller Anleger, unterstützen bei der Durchführung von Hauptversammlungen und betreuen Wertpapiere als Designated Sponsor im täglichen Handel.
Angaben zur Einhaltung der Anforderungen der Instituts-Vergütungsverordnung
Die SAB AG hat eine Selbsteinschätzung des Instituts im Sinne der InstitutsVergV vorgenommen und gehört nach eigener Einschätzung nicht zu den sogenannten "bedeutenden Instituten".
Die SAB AG ist aufgrund der Vorschriften des § 25a Kreditwesengesetz (KWG) und der Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme von Instituten (Institutsvergütungsverordnung- InstitutsVergV) verpflichtet, ein Vergütungssystem anzuwenden, das verschiedene Bedingungen erfüllen muss. Im Hinblick auf die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft sind darüber hinaus die Vorschriften des § 87Aktiengesetz (AktG) zu beachten.
Alle Vorstände und Mitarbeiter der SAB AG erhalten ein Jahresfestgehalt, das in 12 gleichen Teilen monatlich zum 15. des Monats, ausbezahlt wird. Die wesentlichen Parameter für die Bestimmung der festen Vergütung sind die ausgeübte Funktion, die Stellung innerhalb der SAB AG und die Beurteilung der vergangenen Leistung.
Weitergehende variable Sonderzahlungen orientieren sich an der wirtschaftlichen Entwicklung der SAB AG bzw. an der Zielerreichung im Aufgabenfeld, wobei die Zielsetzungen aus der Gesamtbankplanung abgeleitet sind und mit den in den Strategien der SAB AG festgelegten Ziele in Einklang stehen.
Nachdem der überwiegende Teil der Vergütungen als Fixum gezahlt wird, bestehen weder beim Vorstand noch den Mitarbeiter der SAB AG negative Anreize zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risikopositionen. Dadurch wird eine signifikante Abhängigkeit von der variablen Vergütung vermieden.
Die Vergütungsregelungen der SAB AG sind konform mit unseren strategischen Zielsetzungen und konterkarieren diese nicht. Dies bedeutet, dass der Vorstand und Mitarbeiter der SAB AG eine angemessene Festvergütung für ihre Tätigkeit erhalten, dass - soweit variable Vergütungsbestandteile bezahlt werden - die Grundsätze der Auszahlung im Einklang mit den strategischen Zielen stehen und insbesondere auch auf nachhaltiges Wirtschaften der Gesellschaft ausgerichtet sind.
Das Vergütungssystem der SAB AG setzt keine Anreize zur Eingehung von unverhältnismäßigen Risiken. Nur wenige Mitarbeiter tragen eine Risikoverantwortung. Einzelvertragliche Vereinbarungen zu garantierten variablen Vergütungsbestandteilen bestehen nicht.
Im Bereich der Kontrolleinheiten werden Vergütungen überwiegend fix vergütet. Unsere gesamten Personalbezüge einschließlich sozialer Abgaben und betrieblicher Altersvorsorge betrugen im Jahr 2011 Euro 727.604,01. Der Anteil der fixen Vergütungsbestandteile betrug 93,1 %, der Anteil der variablen Vergütungsbestandteile betrug 6,9 %.
Stuttgart im August 2012
Der Vorstand